OST startet neue Studiengänge für KI und Gesundheitstechnologie

OST startet neue Studiengänge für KI und Gesundheitstechnologie

Die OST – Ostschweizer Fachhochschule erweitert ihr Studienangebot ab Herbst 2027. Neu starten die Bachelorstudiengänge Industrial Artificial Intelligence in Rapperswil-Jona und Health Technology Innovation in St.Gallen. Auch Künstliche Intelligenz erhält im neuen Masterstudiengang Management und Recht einen festen Platz.

Mit Industrial Artificial Intelligence schafft die OST einen Bachelorstudiengang an der Schnittstelle von Technik, Wirtschaft und Informatik. Die Studierenden sollen lernen, KI-Potenziale in Unternehmen zu erkennen, Daten und physische Systeme zusammenzuführen und Lösungen für konkrete industrielle Anwendungen zu entwickeln.

Bereits ab dem zweiten Semester arbeiten die Studierenden im Vollzeitstudium in Projektmodulen mit Industriepartnern an realen Fragestellungen. Inhaltlich umfasst das Studium unter anderem AI Engineering, Machine Learning, Cloud- und Edge-Plattformen, Sensorik, Datenfusion und smarte Produktionssysteme. In Laborumgebungen bearbeiten die Studierenden Anwendungen von der Datenerfassung bis zum laufenden Betrieb.

Der Bachelor of Science in Industrial Artificial Intelligence umfasst 180 ECTS und wird am Campus Rapperswil-Jona angeboten. Das Studium kann in sechs Semestern Vollzeit oder in acht Semestern Teilzeit beziehungsweise als praxisintegriertes Bachelorstudium absolviert werden. Ein Wechsel zwischen Voll- und Teilzeit ist jeweils zum Semesterstart möglich.

Neuer Studiengang für digitale Gesundheitstechnologien

Mit dem Bachelor Health Technology Innovation reagiert die OST auf die Digitalisierung des Gesundheitswesens, die zunehmende Vernetzung medizinischer Systeme und steigende regulatorische Anforderungen. Der Studiengang verbindet Gesundheit, Technologie und Wirtschaft.

Die Studierenden beschäftigen sich mit Medical Engineering, Usability Engineering, Clinical Engineering, Regulatory Affairs & Quality Management sowie Medical Data Engineering. Zum Studium gehören auch der Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Machine Learning für Gesundheitsdaten. Praktika in Kliniken und Gesundheitseinrichtungen, Innovationsprojekte sowie die Zusammenarbeit mit Spitälern und Industrieunternehmen sollen den Praxisbezug sicherstellen.

Der Bachelor of Science in Health Technology Innovation umfasst 180 ECTS und wird am Campus Lerchenfeld in St.Gallen angeboten. Er kann in sechs Semestern Vollzeit oder in acht Semestern Teilzeit beziehungsweise als praxisintegriertes Bachelorstudium absolviert werden. Als mögliche Berufsfelder nennt die OST unter anderem Usability Engineering, Produktmanagement, Clinical Engineering sowie Regulatory Affairs & Quality Management.

KI wird Thema im Studium von Management und Recht

Einen Digitalbezug weist auch der neue Masterstudiengang Management und Recht auf. Er verbindet juristische Inhalte mit Betriebswirtschaft und behandelt Fragestellungen, bei denen wirtschaftliche Entscheidungen und rechtliche Rahmenbedingungen zusammenkommen. Die OST nennt dabei unter anderem Cybersecurity als Anwendungsgebiet.

Künstliche Intelligenz bildet im Studium ein interdisziplinäres Schwerpunktthema. Die Studierenden befassen sich sowohl mit den rechtlichen Auswirkungen als auch mit dem sinnvollen und kritischen Einsatz von KI-Tools in der juristischen Arbeit. Der viersemestrige Teilzeitstudiengang wird am Campus St.Gallen angeboten.

Text: pd/red

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