Mentale Gesundheit im digitalen Alltag

Die Neurowissenschaftlerin und Psychologin Barbara Studer zeigt am 21. Februar 2026 im Würth Haus Rorschach, wie digitale Medien, Bildschirmzeit und innere Routinen Denken, Motivation und Wohlbefinden beeinflussen.
Wer über mentale Gesundheit spricht, landet oft bei Apps, «Digital Detox» oder pauschaler Smartphone-Kritik. Der Anlass in Rorschach setzt einen anderen Akzent. Im Zentrum stehen neurowissenschaftliche Erkenntnisse dazu, wie das Gehirn auf permanente digitale Reize reagiert und welche Folgen das für den mentalen Zustand im Alltag hat. Der Fokus liegt nicht auf Verzicht, sondern auf Verständnis.
Barbara Studer zeigt auf, wie digitale Medien Aufmerksamkeit, Emotionen und Motivation beeinflussen und wo daraus mentale Belastungen entstehen können. Thematisiert werden auch innere Denkprozesse sowie die Frage, wie geistige Beweglichkeit und Neugier in einer digital geprägten Umgebung erhalten bleiben.
Vom Verständnis zur Praxis
Ergänzend zum Vortrag sind praktische Übungen vorgesehen, angeleitet von Tammy Ketura. Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse in alltagstaugliche Ansätze zu übersetzen, die ohne zusätzliche Tools oder Programme auskommen.
Der Anlass findet am Samstag, 21. Februar 2026, von 15.00 bis 17.30 Uhr statt, Türöffnung ist um 14.30 Uhr. Die Teilnahme ist vor Ort im Würth Haus Rorschach oder per Livestream möglich. Der Eintritt kostet für Erwachsene 49 Franken, für Jugendliche 29 Franken. Partner- und Familientarife sind vorgesehen.
Text: pd/red