Swiss Founders Fund startet Venture Studio für KI-Start-ups

Mit dem SFF Studio lanciert der St.Galler Swiss Founders Fund ein neues Förderprogramm für Gründer, die Unternehmen von Grund auf mit Künstlicher Intelligenz aufbauen wollen. Die erste Kohorte mit sieben Venture Builders hat diese Woche begonnen.
Die Hürden für Unternehmensgründungen sind durch Künstliche Intelligenz in den vergangenen Jahren deutlich gesunken. Genau hier setzt das neue SFF Studio an. Das Venture Studio des Swiss Founders Fund (SFF) bringt ausgewählte Gründerpersönlichkeiten zusammen, formt daraus Teams und unterstützt sie beim Aufbau neuer KI-Unternehmen.
Für die erste Kohorte wurden sieben Venture Builders aus rund 500 Bewerbungen ausgewählt. Sie absolvieren bis Ende September ein 14-wöchiges Programm, in dessen Verlauf neue Geschäftsideen entwickelt, geprüft und in eigenständige Unternehmen überführt werden sollen.
Fokus auf KI mit Wettbewerbsvorteil
Nach Angaben des Swiss Founders Fund unterscheidet sich das Programm von klassischen Gründerförderungen durch den konsequenten Fokus auf KI-basierte Geschäftsmodelle. Dabei steht nicht die Nutzung von KI als Zusatzfunktion im Vordergrund, sondern die Frage, ob die Technologie einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil schaffen kann.
Die Teilnehmer erhalten Unterstützung durch ein Netzwerk aus Unternehmern, Investoren und Branchenexperten. Dieses umfasst Fachleute aus den Bereichen Venture Capital, Produktentwicklung, Fundraising, Technologie und Unternehmensinnovation.
St.Galler Fonds als Träger
Hinter dem SFF Studio steht der Swiss Founders Fund mit Sitz in St.Gallen. Das Venture Studio versteht sich als strukturierter Ansatz zur Entwicklung neuer Unternehmen. Statt Gründer mit bereits bestehenden Geschäftsideen zu fördern, werden die Teilnehmer zunächst zu Teams zusammengestellt und entwickeln ihre Vorhaben innerhalb des Programms.
Geleitet wird das Studio von Jacopo Trinca. Unterstützt wird er von den SFF-Partnern Patrick Degen und Christian Mischler. Zum Team gehört zudem Programmkoordinator Paul Goth.
Die aktuelle Sommer-Kohorte läuft vom 22. Juni bis zum 25. September 2026. Am Ende des Programms sollen die entwickelten Unternehmen als eigenständige Firmen bereit sein, erste externe Finanzierungen aufzunehmen.
Text: pd/red