OST eröffnet neuen Makerspace in St.Gallen

Die OST hat am Campus Lerchenfeld in St.Gallen einen neuen Makerspace eröffnet. In der «BOX» können Studenten mit 3D-Druckern, Lasercutter und weiteren Werkzeugen Ideen entwickeln und direkt als Prototypen umsetzen.

Die neue BOX wurde im Anschluss an die 18. Ostschweizer Innovationstagung eröffnet. Betrieben wird der Makerspace vom IDEE Institut für Innovation, Design und Engineering gemeinsam mit dem Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen. BOX steht für «Build, Optimize, eXecute».

Im Zentrum steht die praktische Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen. Insbesondere Studenten des Wirtschaftsingenieurwesens sollen den Makerspace für ihre Industrieprojekte nutzen. Dabei arbeiten sie über mehrere Semester in kleinen Teams an Aufgaben für Industriepartner. Die BOX ist für die Studenten jederzeit zugänglich.

«Unsere Studierenden sollen nicht nur Konzepte schreiben, sondern ihre Entwürfe sofort testen und weiterentwickeln können. Die BOX schafft dafür die passende Umgebung», sagt Thomas Utz, Studiengangleiter Wirtschaftsingenieurwesen und Co-Leiter des IDEE.

Mit dem neuen Makerspace baut die OST das anwendungsorientierte Lernen am Campus Lerchenfeld weiter aus. Dort sind derzeit die Studiengänge Wirtschaftsingenieurwesen und Mechatronik angesiedelt. In unmittelbarer Nachbarschaft befinden sich die Empa und der Switzerland Innovation Park Ost. Ab Herbst 2027 soll zudem der Studiengang Health Technology Innovation am Standort angeboten werden.

Wie die Verbindung mit der Wirtschaft aussehen kann, zeigte bereits die Innovationstagung. Vertreter verschiedener Unternehmen entwickelten gemeinsam mit der OST Lösungsansätze für vier konkrete Anwendungsfälle. Für das St.Galler Unternehmen MycoSolutions ging es um die Vermarktung von Pilzen für die biologische Pflanzenstärkung. Für Nahtlos wurde ein Verschluss für ein Coolpad konzipiert, für Studyond nach Lösungen für das Onboarding von KMU gesucht und für Smartfeld die Schule der Zukunft thematisiert.

«Die BOX verbindet Lehre, angewandte Forschung und Praxis. Davon profitieren unsere Studierenden ebenso wie die Unternehmen, mit denen sie Projekte realisieren», sagt Lukas Schmid, Co-Leiter des IDEE Instituts. Die neue Infrastruktur soll diesen Ansatz dauerhaft in den Studienalltag integrieren.

Text: pd/red