Kemaro wird Teil von «Project Switzerland»
Die Thurgauer Robotikfirma Kemaro gehört zu den zehn Scale-ups, die in die erste Kohorte von «Project Switzerland» aufgenommen wurden. Das Programm der Deep Tech Nation Switzerland Foundation richtet sich gezielt an Unternehmen in der Wachstumsphase und soll deren internationale Skalierung unterstützen .
Kemaro wurde im Auswahlprozess aus insgesamt 160 nominierten Firmen berücksichtigt. Die teilnehmenden Scale-ups bringen gemeinsam über 270 Millionen Franken Finanzierung und starkes Wachstum mit und sollen nun während zwölf Monaten von erfahrenen Unternehmern begleitet werden.
Robotik aus Eschlikon
Kemaro mit Sitz in Eschlikon entwickelt autonome Reinigungsroboter für industrielle Anwendungen. Das Unternehmen hat mit dem Modell K900 den weltweit ersten Trockenreinigungsroboter für Logistik- und Produktionsumgebungen auf den Markt gebracht. Die Geräte reinigen grosse Industrieflächen selbstständig und ohne Wasser oder Chemie.
Mehrere Auszeichnungen und Wachstumsschritte
Die Aufnahme in «Project Switzerland» reiht sich in eine Serie von Meilensteinen ein. 2022 gewann Kemaro den Swiss Logistics Award, unter anderem für Nachhaltigkeit, Gesundheitsschutz und Kosteneffizienz der Technologie.
Ein weiterer wichtiger Schritt folgte mit einer Finanzierungsrunde über rund fünf Millionen Franken, die das weitere Wachstum und die Internationalisierung des Unternehmens unterstützte. Zudem wurde Kemaro in das Scale-up-Coaching-Programm von Innosuisse aufgenommen und mit dem Scale-up Award ausgezeichnet.
Auch operativ hat das Unternehmen seine Expansion vorangetrieben. Ende 2025 baute Kemaro seine Präsenz in den USA mit einer eigenen Tochtergesellschaft aus, um näher an Industriekunden zu sein und den Marktausbau zu beschleunigen.
Über Project Switzerland
Project Switzerland ist eine nationale Initiative der Deep Tech Nation Switzerland Foundation. Sie wird von einer starken Partnerkoalition getragen, darunter HSG START Accelerator, Swiss Startup Association, SICTIC, Startup Days und FONGIT.
Weitere Informationen: project-switzerland.ch
Text: pd/red