Huber + Suhner treibt Wachstum mit Rechenzentrumsprojekten voran
Huber + Suhner steigert im Geschäftsjahr 2025 den Auftragseingang deutlich. Entscheidender Treiber sind Grossaufträge für optische Switches im Umfeld von Hyperscale-Rechenzentren. Die Projekte sollen ab 2026 zu signifikanten Umsätzen führen.
Der Auftragseingang von Huber + Suhner lag 2025 bei 1,032 Milliarden Franken und damit 13,7 Prozent über dem Vorjahreswert. Ein wesentlicher Beitrag stammt aus dem Kommunikationssegment, das seinen Auftragseingang um 21,9 Prozent steigern konnte.
Ausschlaggebend waren Grossaufträge für optische Switches (Optical Circuit Switches, OCS) eines globalen Betreibers von Hyperscale-Rechenzentrumsinfrastrukturen. Diese Aufträge sollen ab 2026 zu signifikanten Umsätzen im Rahmen der Wachstumsinitiative Rechenzentren führen.
Der Nettoumsatz im Kommunikationssegment ging im Vergleich zur Vorjahresperiode um 22,4 Prozent zurück. Gründe dafür waren eine schwache Nachfrage im Festnetz- und Mobilkommunikationsmarkt sowie ein Grossprojekt zum Ausbau der Mobilinfrastruktur in Indien im Vorjahr.
Insgesamt sank der Nettoumsatz der Gruppe um 3,3 Prozent auf 864,1 Millionen Franken. Bereinigt um Währungs-, Kupferpreis- und Portfolioeffekte blieb der Umsatz auf Vorjahresniveau. Die Aufwertung des Schweizer Frankens wirkte sich negativ auf die Umsatzentwicklung aus.
Das detaillierte Geschäftsergebnis wird am 10. März 2026 im Rahmen der Veröffentlichung des Geschäftsberichts präsentiert. Für das Geschäftsjahr 2025 erwartet Huber + Suhner eine EBIT-Marge von 10 bis 11 Prozent.
Text: pd/red