Graubünden Ferien macht lokales Wissen KI-fähig
Mit den neuen AI Local Guides stellen mehrere Schweizer Destinationen ihr lokales Expertenwissen erstmals in strukturierter, KI-lesbarer Form zur Verfügung. Mit dabei sind auch mehrere Bündner Tourismusorganisationen. Ziel ist es, Gästen und Einheimischen verlässliche, kontextbezogene Informationen direkt vor Ort bereitzustellen. Unterstützt wird das Projekt durch das Innotour-Förderprogramm des Staatssekretariat für Wirtschaft SECO.
In Graubünden kommen die AI Local Guides in unterschiedlichen Rollen zum Einsatz. Bei Graubünden Ferien bietet Lucia Casutt einen breiten Überblick über Regionen, Orte und touristische Besonderheiten. Sie verbindet Landschaft, Angebote und kulturelle Eigenheiten zu einem konsistenten Gesamtbild.
Chur Tourismus setzt mit Flavius Curiensis auf einen historischen Zugang. Der fiktive römische Zeitzeuge erklärt die Entwicklung der ältesten Stadt der Schweiz aus der Perspektive der Antike. Bei Tourismus Engadin Scuol Samnaun Val Müstair steht die Baukultur im Fokus. Conradin Tschalèr vermittelt Hintergründe zur Architekturgeschichte, zu traditionellen Engadiner Häusern und zur kulturellen Bedeutung der Siedlungsstrukturen.
Mit graubündenVIVA wird auch die Kulinarik systematisch eingebunden. Madlaina Köstlich erzählt von regionalen Spezialitäten, lokalen Produzenten und den Geschichten hinter typischen Gerichten. Damit wird ein Bereich abgedeckt, der touristisch relevant ist, digital aber oft nur fragmentiert verfügbar war.
Die AI Local Guides basieren ausschliesslich auf kuratierten Inhalten, die von lokalen Experten und den jeweiligen Tourismusorganisationen gepflegt werden. Die KI bereitet dieses Wissen verständlich auf und stellt es kontextbezogen zur Verfügung. Inhalte, Tonalität und Qualität bleiben dabei vollständig unter der Kontrolle der Destinationen. So entstehen Empfehlungen, die sich klar von generischen KI-Antworten unterscheiden und einen direkten Bezug zum Ort haben.
Text: pd/red