Fluidbot sichert sich Kapital für nächsten Entwicklungsschritt

Die Fluidbot AG aus Gossau hat ihre Pre-Seed-Finanzierungsrunde abgeschlossen. Neu beteiligt ist die SFH Swiss Financial Holding AG von Sam und Benjamin Wüst. Mit dem Einstieg ist die Finanzierung für die Weiterentwicklung der Technologie sowie erste Markteinsätze gesichert. 

Fluidbot entwickelt eine Inspektionslösung für Trinkwasserleitungen, die ein bislang oft unterschätztes Problem adressiert. In der Schweiz gehen jedes Jahr enorme Mengen Wasser durch Leckagen und beschädigte Leitungen verloren. Das Start-up setzt auf einen autonomen Roboter, der Leitungen von innen überprüft. Die dabei erhobenen Daten werden algorithmisch ausgewertet und liefern ein detailliertes Bild über den Zustand der Infrastruktur. Schäden lassen sich so früh erkennen und gezielt beheben.

Technologie mit Marktbezug

Mit dem frischen Kapital rücken die Weiterentwicklung der Inspektionslösung und deren Einsatz bei Kundenprojekten in den Vordergrund. Erste Pilotanwendungen mit Industrieunternehmen, Akteuren aus der Pharmabranche sowie Energieversorgern zeigen, dass die Lösung unter realen Bedingungen funktioniert und wirtschaftlich relevant ist.

Geführt wird die Fluidbot AG von Stefan Bamberger, der im vergangenen Jahr zum Digital Shaper Ostschweiz 2025 gewählt wurde. Die Auszeichnung unterstreicht den Innovationsanspruch des Unternehmens ebenso wie dessen regionale Verankerung im Ostschweizer Tech-Ökosystem.

Strategische Verstärkung im VR

Mit dem geplanten Eintritt von Sam Wüst in den Verwaltungsrat ab Frühling 2026 erhält Fluidbot zusätzliche strategische Unterstützung. Ziel ist es, die Organisation weiter aufzubauen und die Technologie schrittweise im Markt zu etablieren. Die Beteiligung der SFH Swiss Financial Holding AG soll dazu beitragen, aus der Entwicklungslösung ein skalierbares Geschäftsmodell zu formen.

Text: pd/pas
Bild: zVg