Deep Tech aus der Ostschweiz: Diese Firmen sind dabei
Ein neues Dashboard zeigt die Schweizer Deep-Tech-Landschaft bis auf Städte und Kantone heruntergebrochen. In der Ostschweiz finden sich Unternehmen aus Quantentechnologie, Robotik, Wettertechnologie, Energie und Gesundheit – mit einem deutlichen Schwerpunkt in St.Gallen.
Die Schweiz gehört weltweit zu den führenden Deep-Tech-Standorten. Laut Swiss Deep Tech Report 2026 flossen 2025 rund 2,6 Milliarden Dollar Risikokapital in Schweizer Deep-Tech-Unternehmen. 63 Prozent des gesamten Venture Capitals gehen hierzulande in Deep Tech. Besonders stark wachsen künstliche Intelligenz, Robotik und neue Computertechnologien.
Wo die Unternehmen sitzen, zeigt das zum Report gehörende Swiss Deep Tech Dashboard. Für die Ostschweiz inklusive Graubünden lassen sich darin nach Bereinigung der Standortangaben elf Unternehmen identifizieren. Sieben davon stammen aus dem Kanton St.Gallen, eines aus Appenzell Ausserrhoden, eines aus dem Thurgau und zwei aus Graubünden.
Besonders stark vertreten ist die Stadt St.Gallen. Hier sitzen MycoSolutions, Galventa, Meteomatics, Terra Quantum, Nanoglue und Ionic Wind. Hinzu kommt im Kanton Concordex in Jonschwil.
Die Unternehmen decken unterschiedliche Technologiefelder ab. Meteomatics entwickelt Technologien und Datenlösungen rund um Wetter und Klima, Terra Quantum ist im Bereich Quantentechnologie tätig. Ionic Wind entwickelt eine Festkörper-Technologie zur energieeffizienten Kühlung elektronischer Geräte. Galventa und Nanoglue sind im Gesundheitsbereich aktiv, MycoSolutions entwickelt Lösungen auf Basis von Pilzen. Concordex ist dem Fintech-Bereich zugeordnet und basiert auf Blockchain-Technologie.
Von Robotik bis Festkörperbatterien
Im Thurgau ist Kemaro aus Eschlikon vertreten. Das Unternehmen entwickelt autonome Reinigungsroboter für Industrie- und Logistikhallen. Das Dashboard ordnet Keamro der Breakout Stage zu und weist ein Funding von 4,6 Millionen Dollar aus.
In Appenzell Ausserrhoden kommt High Performance Battery in Teufen hinzu. Das Unternehmen entwickelt Festkörperbatterien. In Graubünden führt das Dashboard Swisstom in Landquart mit Medizintechnik zur Überwachung von Lungen- und Herzfunktionen sowie Mithras aus Chur. Mithras entwickelt thermolektrische Generatoren, die Körperwärme in elektrische Energie umwandeln.
Text: pd/red