Dachcom lanciert Open-Source-Plattform OpenDXP

Mit OpenDXP bringt Dachcom eine offene Digital Experience Platform auf den Markt, die Unternehmen mehr Kontrolle über ihre digitale Infrastruktur geben soll. Die Lösung verzichtet bewusst auf Lizenzmodelle und richtet sich an Organisationen mit komplexen Systemlandschaften.

Die Plattform kombiniert zentrale Funktionen wie Content Management, Produktdatenverwaltung, Digital Asset Management und E-Commerce in einer modularen Architektur. Dank API-first-Ansatz lässt sich OpenDXP in bestehende Systeme integrieren und schrittweise erweitern.

Reaktion auf steigende Abhängigkeiten

Mit OpenDXP positioniert sich Dachcom gegen die zunehmende Abhängigkeit von proprietären Plattformen. Diese seien oft mit steigenden Kosten, begrenztem Einfluss auf die Weiterentwicklung und technologischem Lock-in verbunden. Die neue Lösung setzt stattdessen auf offenen Quellcode und transparente Strukturen.

«Digitale Plattformen sind strategische Unternehmenswerte. Mit OpenDXP schaffen wir eine technologische Grundlage, die langfristige Unabhängigkeit und maximale Flexibilität ermöglicht», sagt Cedric Gunz, Co-Founder OpenDXP und Standortleiter von Dachcom.Digital.

Zielgruppe mit hohen Anforderungen

Die Plattform richtet sich primär an mittelgrosse und grosse Unternehmen, die komplexe Daten- und Content-Strukturen verwalten. Gleichzeitig adressiert Dachcom auch Agenturen, Systemintegratoren und Entwickler, die auf eine skalierbare und anpassbare Basis angewiesen sind.

Ein wachsendes Ökosystem an Erweiterungen soll es ermöglichen, spezifische Anforderungen umzusetzen, ohne die Kernarchitektur zu verändern. Die Weiterentwicklung erfolgt offen und gemeinschaftlich, wobei Beiträge aus Praxis und Forschung einfliessen.

Positionierung als Plattformanbieter

Mit OpenDXP baut Dachcom seine Rolle im Plattformgeschäft aus. Die Digitalagentur mit Standorten in der Schweiz, Liechtenstein und Deutschland will damit ein offenes Ökosystem für digitale Infrastrukturen etablieren und sich als Anbieter unabhängiger Plattformlösungen positionieren.

Text: pd/red