Appenzell Innerrhoden stärkt Schutz vor Cyberangriffen
Die Appenzeller Kantonsverwaltung baut ihre Schutzmassnahmen gegen Cyberangriffe aus. Die Standeskommission hat beschlossen, die bestehende Zusammenarbeit mit der Omicron AG zu erweitern und künftig auf einen Managed Detection and Response (MDR)-Service zu setzen. Dieser soll sicherheitsrelevante Vorfälle auf Endgeräten frühzeitig erkennen und eine rasche Reaktion ermöglichen.
Cyberangriffe auf Behörden und Unternehmen nehmen kontinuierlich zu. Vor diesem Hintergrund verzichtet der Kanton Appenzell Innerrhoden vorerst auf den Aufbau eines umfassenden Security Operation Centers (SOC). Stattdessen setzt die Verwaltung auf eine schlankere und kosteneffizientere Lösung, die den aktuellen Anforderungen entspricht.
Der MDR-Service überwacht Endgeräte auf verdächtige Aktivitäten, analysiert mögliche Cybervorfälle und unterstützt das Amt für Informatik bei der Bewertung von Sicherheitsereignissen. Dadurch sollen Bedrohungen frühzeitig erkannt und geeignete Gegenmassnahmen schneller eingeleitet werden können.
Mit dem Ausbau der Zusammenarbeit mit der Omicron AG will der Kanton seine IT-Sicherheit gezielt stärken, ohne dafür eine umfassendere und kostenintensivere Sicherheitsinfrastruktur aufzubauen. Die Vergabe des Auftrags wird gemäss den gesetzlichen Vorgaben öffentlich publiziert.
Text: pd/red