Acht Start-ups präsentieren ihre Ideen in St.Gallen

Drohnen für Feuerwehreinsätze, portable Gehirnbildgebung oder neue Ansätze zur Krebsfrüherkennung: Acht europäische DeepTech-Start-ups haben den zweiten Durchgang des HSG START Accelerators abgeschlossen und ihre Projekte am Demo Day in St.Gallen vorgestellt. Das Förderprogramm der Universität St.Gallen will junge Technologieunternehmen gezielt auf Wachstum und Investorengespräche vorbereiten.

Der Demo Day fand am 12. Mai im Switzerland Innovation Park Ost statt. Vor Investoren, Industrievertretern und weiteren Gästen präsentierten die Teams ihre Geschäftsideen und Entwicklungsfortschritte. Laut dem HSG START Accelerator hatten sich ursprünglich rund 200 Startups aus 27 Ländern beworben, acht davon wurden für das Programm ausgewählt.

Das Programm richtet sich an europäische Tech- und DeepTech-Start-ups in einer frühen Wachstumsphase. Ziel ist es, die Unternehmen «investor-ready» zu machen. Dazu gehören Coaching, Kontakte zu Investoren sowie der Austausch mit Industriepartnern. Während der aktuellen Durchführung entstanden laut HSG START Accelerator 72 Investorengespräche sowie 167 sogenannte Industriestunden mit Unternehmen aus der Praxis.

Zu den präsentierten Start-ups gehörten unter anderem Aithon Robotics mit Drohnenlösungen für Inspektionsarbeiten, FireDrone mit Drohnen für extreme Einsatzbedingungen oder ExoSphere, das an einer Krebsfrüherkennung per Blutprobe arbeitet. Ebenfalls vertreten waren Unternehmen aus den Bereichen Schlaftechnologie, Hyperspektralkameras und nachhaltige Verpackungstechnologien.

Finanziert wird das Förderprogramm von der HSG, der START Foundation und dem Switzerland Innovation Park Ost. Unterstützt wird es unter anderem vom Kanton St.Gallen sowie privaten Geldgebern und Stiftungen. Für ausgewählte Startups sind laut Veranstaltern Investitionen von bis zu 200’000 Franken möglich.

Die Bedeutung des Startup-Ökosystems rund um die HSG wächst seit Jahren. Laut Universität tragen inzwischen rund 200 Unternehmen ein offizielles Start-up- oder Spin-off-Label der Hochschule.

Text: pd/red
Bild: zVg