100’000 KMU arbeiten mit Bexio
Mehr als 100’000 Schweizer KMU setzen laut Unternehmen inzwischen auf die Business-Software Bexio. Der Anbieter für cloudbasierte Administrationslösungen erreicht damit einen symbolisch wichtigen Meilenstein in einem Markt, der sich zunehmend in Richtung digitaler Prozesse und KI-gestützter Automatisierung bewegt.
Für das Rapperswiler Unternehmen ist die Zahl mehr als eine Marketingkennzahl. Sie steht für einen strukturellen Wandel im Schweizer KMU-Alltag. Immer mehr kleinere Betriebe verlagern ihre Administration in die Cloud und setzen auf integrierte Plattformen statt auf Insellösungen oder papierbasierte Abläufe. CEO Markus Naef spricht von einem Meilenstein und betont, Unternehmer sollten sich stärker auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können statt auf administrative Routinearbeiten. «Sie sollen in das investieren, was sie antreibt: ihr Handwerk, ihre Projekte und ihre Kunden», so Naef.
KI rückt stärker in den Fokus
Parallel zum Kundenzuwachs baut Bexio sein Produkt weiter aus. Mit neuen Paketen ab März 2026 soll der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ausgebaut werden. Bereits heute setzt das Unternehmen auf KI-gestützte Datenextraktion, künftig soll unter dem Namen «bexio Intelligence» eine weitergehende Unterstützung für KMU folgen. Laut Chief Product Officer Claudio Beltrametti geht es dabei um zusätzliche Automatisierung und um Funktionen, die administrative Abläufe weiter vereinfachen.
Ökosystem mit Treuhändern und Banken
Ein Teil des Erfolgs basiert auf dem Netzwerk rund um die Plattform. Bexio verweist auf über 7000 angebundene Treuhand-Partner sowie Schnittstellen zu Banken und Behörden. Damit positioniert sich das Unternehmen als zentrale Drehscheibe für administrative Prozesse kleiner Betriebe.
Neben technologischen Erweiterungen betont die Geschäftsleitung die lokale Verankerung. «Auch wenn wir mit KI in die Zukunft gehen, bleiben unsere Schweizer Wurzeln zentral. Wir setzen weiterhin kompromisslos auf höchste Datensicherheit in zertifizierten heimischen Rechenzentren und einen persönlichen, lokalen Support, der die Sprache unserer Kunden spricht», erklärt COO Franziska Iselin.
Text: pd/red